Wer „muss“ sich öffentlich von der linken Gewalt distanzieren?

Letzte Nacht gab es bei einer Demonstration in Hamburg gegen den G20 Gipfel Gewalt gegen Polizist*innen und Gebäude. Bei solchen Meldungen stelle ich mir immer die Frage: Müssen sich politisch links Orientierte öffentlich von der Gewalt distanzieren? Sollte man dass schon machen, wenn man mit der linken Idee sympathisiert, sollte man zumindest SPD Mitglied sein oder muss man schon deutlich weiter links stehen?

Man stelle sich eine Demonstrationen mit 12000 Muslim*innen vor, unter denen ca. 3500 gewaltbereite Salafisten mitmarschieren, die im Laufe der Demonstration Polizist*innen angreifen und Sachschäden verursachen. Würde man nicht von allen „Muslim*innen“ fordern, sich von der Gewalt zu distanzieren?

Nachtrag: Die ersten Reaktionen sind veröffentlicht. Können Muslim*innen davon lernen, wie man sich politisch korrekt von Gewalttaten distanziert? Hier ein paar Beispiele:

In Sinne von Martin Schulz können Muslim*innen in Zukunft vielleicht sagen:

„Meine Religion in Verbindung mit diesem Mob zu bringen, ist eine Frechheit.“

Die Leute, die da für sich reklamierten, „sie seien muslimisch, die sind bescheuert, aber nicht muslimisch“, denn „muslimisch und Gewaltanwendung schließt sich gegenseitig aus“.

„Die Terroristen, die da durch (Name der Stadt) gezogen sind, können für sich keinerlei religiöse Legitimation in Anspruch nehmen“

Kategorien:Allgemein

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